Einige Hinweise

Meine Notensatzausgaben für werden ständig überarbeitet und weiterentwickelt.

Sie sind vor allem für den praktischen Gebrauch im Klavierunterricht und beim Üben gedacht. Sie können PianistInnen aber auch einen neuen Blick auf die Kompositionsstruktur eines Werkes geben.

Die neuen Notensätze sollen die „veralteten“ und oftmals  sehr komplizierten Notenausgaben übersichtlicher gestalten und so einen einfacheren Zugang zu einem Stück ermöglichen. Als Musiklehrer habe ich häufig Orchestersätze umgeschrieben, damit sie für Schulorchester und andere Instrumentalgruppen darstellbar wurden. Wurden hierbei nun tatsächlich Vereinfachungen am musikalischen Ergebnis vorgenommen, so finden sich bei meinen Notensätzen für Klavier keine Veränderungen an der klingenden(!) Komposition, sondern ausschließlich am NOTENSATZ! Für mich ist es sehr wichtig und zwingend, dass die Originalausgabe beim Studium eines Stückes UNBEDINGT vorliegen muss, um den beabsichtigten Charakter des Stückes zu verstehen.

Die Veränderungen betreffen:

Tonart

Taktart

Zuweisung zu den Händen

Pausenzeichen (ausgedünnt)

Vorzeichen (ignorieren (teilweise) vorgeschriebene enharmonische Verwechslungen)

große und kleine Noten (werden intuitiv benutzt)

Notensysteme (manchmal wird auf ein Notensystem gekürzt oder auf drei erweitert).

…und mehr

Der neue Notensatz versteht sich als ARBEITSPARTITUR. Viele Stücke, die vorher mühsam auseinandergenommen werden mussten, um die Noten zu erkennen und zu lernen, können jetzt relativ  einfach – oftmals vom Blatt – gespielt werden. Ich hoffe, durch die Notensätze LaienmusikerInnen Mut zu machen und Profis beim Unterrichten zu helfen.

Letztendlich geht es doch immer um das musikalische Ergebnis!

Hier gibt es die Chopionausgaben zusammengefasst in einem EBOOK:

Trotzdem  – noch einmal – gebieten es der Respekt vor dem Komponisten und die Verantwortung  für die Werktreue, dass immer gemeinsam mit den Urtextausgaben studiert wird.

Und das ist am Ende das Original geblieben.

Walter Köhler 2021